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blog:2007:05:11:kreisverband_roth_in_trier_und_luxemburg

Kreisverband Roth in Trier und Luxemburg

Der Kreisverband Roth unternahm vom 11. bis 13. Mai 2007 eine Wochenendreise mit dem Bus nach Trier und Luxemburg.

Nach einer angenehmen Fahrt erreichte man am Freitagabend das ruhig gelegene Hotel in Trier. Die Teilnehmer konnten sich anschließend bei einer stilvollen Weinprobe im Weinhaus Becker kennen lernen. Die junge Winzerin, Frau Becker, führte fachkundig durch einen Abend rund um den Wein. Zu Rumpsteak und Zander wurden ausgiebig die vollmundigen Weine des Weingutes probiert.

Der Samstag wurde in Luxemburg verbracht. Am Vormittag fand eine zweistündige Stadtführung in der Stadt Luxemburg statt. Vom Wilhelm II - Platz ging es zum Palast, der offiziellen Residenz des Großherzogs. Am Parlament vorbei führte der Weg zu den ältesten Häusern der Stadt, zum Fischmarkt. Hier soll bereits Goethe Herberge gesucht haben. An einer antiken Fassade prangt stolz des Motto der Stadt Mir wölle bleiwe wat mir sin“. An der Michaelkirche vorbei ging es zu den Kasematten, von denen noch 17 km begehbar sind. Von dort hatte man einen wunderschönen Ausblick über das alte und neue Luxemburg. Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Fußweg durch die Altstadt waren die Refugien, das Heilig Geist Plateau, die Kathedrale mit der Krypta und der Place de Clairefontaine mit dem Denkmal der Charlotte von Luxemburg. Am Sitz des Premierministers Junker endete der Stadtrundgang, der von einer luxemburgischen Stadtführerin äußerst interessant gestaltet wurde. Nach einer Mittagspause begab man sich mit dem Bus auf eine Stadtrundfahrt durch das neue Luxemburg. Beeindruckend waren das gewaltige Bankenviertel, die Gebäude der EU – Institutionen, die großzügig angelegten Theater und Konzerthallen, moderne Kunstwerke und auch der alte Friedhof, auf dem die Reisegruppe am Ende der Stadtrundfahrt das Grab des Hauptmann von Köpenik“ besichtigte.

Der Samstagabend wurde bei schönstem Wetter bei einer romantischen Schifffahrt auf der Mosel mit Musik und Tanz verbracht.

Der Sonntagvormittag war der Stadt Trier vorbehalten. Trier wurde17 v. Chr. zur Zeit des Kaiser Augustus erstmals erwähnt und ist somit die älteste Stadt Deutschlands. Die Besichtigungstour, teilweise zu Fuß, teilweise mit dem Bus begann beim bekanntesten Bauwerk Triers, der Porta Nigra. Dieses letzte von ursprünglich vier Stadttoren, das aus Sandsteinquadern in Trockenbauweise von den Römern errichtet wurde, hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Von der Porta Nigra aus ging die Fahrt an der Römerbrücke, den Barbarathermen und dem Amphitheater vorbei zum Petrisberg. Von dort hat man einen phantastischen Überblick über Trier und das Moseltal. Zurück in der Altstadt ging es zu Fuß zur Konstantinbasilika. Dieser monumentale Ziegelbau ist heute eine evang. Kirche. Der nahegelegene Dom ist eine Doppelkirchenanlage mit einem romanischen und einem barocken Teil. Der kompetente Stadtführer berichtete über den heiligen Rock“. Diese Reliquie soll 2012 wieder gezeigt werden. Die Stadt Trier ist der zeit im Konstantinfiber. Alles dreht sich um die Konstantinausstellung, die in wenigen Wochen eröffnet wird. In ihr wird der erste christliche römische Kaiser in vielfältiger Art gewürdigt. Am Hauptmarkt mit seinen schön restaurierten Bürgerhäusern endete die Stadtführung durch Trier.

Am frühen Nachmittag trat die Reisegruppe dann die Rückfahrt an. Unterwegs wurde noch ein kurzer Halt am Dom zu Speyer eingelegt. Alle Teilnehmer waren sich einig, ein hoch interessantes und vom Reisereferenten des Rother BLLV Volkmar Dietrich hervorragend vorbereitetes Wochenende erlebt zu haben.

Text und Bild von Günter S c h w e n d n e r.

blog/2007/05/11/kreisverband_roth_in_trier_und_luxemburg.txt · Zuletzt geändert: 2007/05/11 00:00 (Externe Bearbeitung)

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